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Achtes Kapitel.
Augen des Mädchens blickten nach ihnen, und wenn mansich dieser Phantasie hingab, so konnte inan auch denzufriedenen glücklichen Ausdruck ihres Gesichtes verstehen, indem die Erinnerung einer glückseligen Stunde lag.
Im Zimmer befinden sich drei Personen, an demTannentisch sitzt eine alte, einfach, aber reinlich gekleideteFrau mit einem guten Gesichte, auf dem sich Zufriedenheitund Wohlwollen abspiegeln. Man sieht ihr an, daß siegern lacht und daß die kleinste Veranlassung im Standeist, sie in" eine heitere Stimmung zu versetzen. Der Be-sitzer der photographischen Anstalt, Herr Heinrich Böhler,befindet sich ebenfalls an dem Tische, und daß er der Sohnseiner Mutter ist, sehen wir an der außerordentlichen Aehn-lichkeit zwischen Beiden.
Er ist ein kräftig gewachsener schlanker junger Mann vonvielleicht sechsundzwanzig Jahren, mit einem hübschen offenenund ehrlichen Gesichte, hellblondem, lockigem Haar, auf welcheser etwas zu halten scheint, denn es ist sorgfältig gescheitelt,und die überall natürlich emporsteigenden krausen Lockensind mit Sorgfalt um Stirn und Schläfe geordnet.
Die dritte Person sitzt an einem besonderen Tische inder Nähe des Fensters, ebenfalls ein junger Mann vongleichem Alter wie der Photograph, aber von der Natursehr stiefmütterlich behandelt. Sein Gesicht ist gelb undhager, von schwarzen gerade herabhängenden Haaren be-schattet , seine Figur klein und dürftig, und was bei anderen