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Siebentes Kapitel.
„Du sichst, daß Seine Excellenz mir die Ehre erweist,mich zu begleiten. Also, man cder, gute Nacht!"
Herr von Fernow machte indes; durchaus keine Bewc-gung die beiden Herren vorüber und ihres Weges gehenzu lassen.
„Es thäte mir in der That leid, wenn ich SeineExcellenz aufhalten sollte; es liegt das durchaus nicht inmeiner Absicht. Aber Scherz bei Seite, ich habe in derThat etwas Wichtiges mit dir zu sprechen, lieber Wenden,und würde es als eine große Gefälligkeit erkennen, wenndu mir eine kleine Viertelstunde dazu bewilligen wolltest.Seine Excellenz" — damit wandte er sich an den Oberst-jägermeister — „wird gewiß nichts dagegen zu crinuemhaben und dich mir einen Augenblick überlassen."
Baron Rigoll hatte schon einigcmale Zeichen der Ungeduld vou sich gegeben; er war heftiger Natur, auch alsziemlich rücksichtslos bekannt, und so war es von ihm nochaußerordentlich höflich, als er sagte: „Aber, Herr von
Fernow, Sie müßten doch begreifen, daß Baron Wendenund ich nicht hier zum Zeitvertreib spazieren gehen. Wirsind in der That beschäftigt. Welcher Art unser Geschäft,ist Ihnen vielleicht gleichgültig, aber es gibt Beschäfti-gungen, wo ein Cavalicr zu delicat ist, den Weg einesanderen zu kreuzen. Und Sie sind als sehr delikat bekannt,Herr von Fernow."
„Indem ich Eurer Excellenz für das Compliment er-