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Siebentes Kapitel.
Sie ruhig/' sagte der junge Offizier mit eindringlicherStimme; „Sie können nicht mehr entfliehen; dort kommtJemand und ist in diesem Saale, ehe Sic die andere Thürerreicht haben. Man würde Ihre Gestalt erkennen, manwürde Sic verfolgen, man würde Nachforschungen anstellenund Alles wäre verloren, wenn die Welt schon jetzt etwasvon unserm Glück erführe."
„Aber hier?" fragte das geängstigte Mädchen bebend,„man wird mich erkennen, mein Name, mein Ruf istverloren."
„Muth, Helene, Muth!"
„O, Muth habe ich," entgcgnetc Fräulein von Rip-perda, und als sie den ersten Eindruck der Ucbcrraschungnicdergekämpft, richtete sie sich stolz empor, schaute mit ihrenglänzenden Augen nach dem Eingang des Saales und ant-wortete dem jungen Offizier: „Ich gebe mich ganz in IhreHände, thun Sie, was Ihnen gut dünkt."
In diesen! Augenblicke wurden beide Flügelthüren aufder rechten Seile des Saals geöffnet und zwei Herrentraten ein, ihnen voraus ein Lakai mit Lichtern. Diesebeiden Herren, in eifrigem Gespräch begriffen, waren BaronWenden und der Obcrstjägermeister, Baron Rigolt.
Herr von Fcrnow hatte die Hand des jungen Mäd-chens ergriffen, hatte sic dicht an das Fenster geführt undflüsterte, nachdem er einen leichten Kuß auf ihre Stirngedrückt: