Ein Augenblick des Glücks.
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klang doch aus seinen Worten eine solche Leidenschaft her-vor, eine solche Gluth und Innigkeit, daß das junge Mäd-chen zitternd zurnckwcichen wollte; doch, — er hatte ja mitihrer Hand den Augenblick des Glücks erfaßt; er hielt dieseHand fest in der scinigcn, er zog sie abermals au seinenMund und drückte sic dann sanft an seine heißen Augen.Zuerst bebte die kleine Hand nur, ja, sie suchte sich sanftloszumachcn aus der scinigen, dann aber wurde sic fügsamer,ihre Finger gaben dem Drucke der scinigen nach und schmieg-ten sich endlich mit einem leisen, leisen Druck in diese.
Der Augenblick des Glücks! jauchzte es in ihm, undwie es nrm in diesen: seligen Augenblicke weiter zuging,.sind wir nicht im Stande, ganz genau anzugeben; doch wares wirklich für Beide ein Augenblick des Glücks; ihre lieben-den Herzen hatten sich gefunden, und darauf bedurfte eskeines bedeutenden Schrittes mehr, daß sich das glühendeMädchen von seiner Leidenschaftlichkeit berauschen ließ undsich erst erschreckt ermunterte, als sic einen heißen Kuß aufihren Lippen fühlte.
Da wollte sie sich losrcißen und eilig fliehen, — abercs war zu spät; er legte seinen Arm uni sie, nicht um sieauf's Neue an sich zu ziehen, sondern um sie in dem dun-keln Versteck der Fensternische zursickzuhaltcn, — — denner hörte deutlich den Schall von Tritten, die sich von rechtsund ziemlich eilig näherten.
„Bleiben Sie ruhig, Helene, um Gottes willen bleiben