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Sechstes Kapitel.
daraus, sondern macht mir ein Zeichen, sie lockerer zuknüpfen. Das ist alsdann schlimm. Seine Hoheit bemerktaber auch vielleicht: „„Kindcrmann, wir sind heute aberauch verdammt ungeschickt."" Das ist schon ermuthigender,und ich seufze dagegen und spreche: Ja, es ist wahr, Ew.Hoheit, wir, sind zuweilen recht ungeschickt. — Ist das her-aus, so wette ich Zehn gegen Eins, der Herzog fängt anzu lachen und sagt z. B.: „„Nun, Kindermann, das Wirbitte ich mir aus"" - Sehen Sie, Herr von Fernow,dann habe ich gewonnen Spiel. Es ist dann gerade so,als wenn man eine Mühle aufzieht. Zuerst dreht sich dasRad widerstrebend, ist es aber einmal im Gange, so könnenSic mir glauben, daß Kindermann sein Korn zu mahlenversteht, wie irgend ein Anderer."
„Das kst wirklich ganz erstaunlich," sagte lachend derOrdonnanzoffizier! „und ich werde mir von Ihren Andeu-tungen Einiges zu Nutze machen."
Herr Kinderniann hatte abermals einen tüchtigen Schluckseines vortrefflichen Ananaspunsches zu sich genommen undfuhr daun fort:
„Oftmals aber nützt mir weder Halsbinde noch Säbel.Was den letzteren anbelangt, so wähle ich nämlich in ge-wissen Fällen einen, der Seiner Hoheit nicht convenirt.Heißt cs nun kurz und barsch: Einen andern! so wird ganzeinfach das Taschentuch mit Esbouguct beträufelt. SeineHoheit ziehen nämlich Eau de Cologne vor. Das ist jedoch