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1 (1857)
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Im Kabinct des Regenten.

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nützt aber das alles nichts, so sind Sie in Ihrem Dienst,Sie verhaften den Baron Wenden mit der größten Ruheund bringen ihn nach Hanse; auf alle Fälle hat er Ihnendort sein Ehrenwort zu geben, das; er so lange in seinerWohnung bleibt, bis es mir beliebt anders zu verfügen.Morgen werden Sic mir über das Ganze Bericht erstatten.Sollte sich dagegen etwas Außergewöhnliches ereignen, sobin ich schon heute Abend für Sie zu sprechen."

Herr von Fernow verbeugte sich ehrerbietig vor demRegenten, dankte ihn; in einigen Worten für sein Zutrauen,und als sich der Fürst darauf mit einem freundlichen Kopf-nicken und einer leichten Handbcwegung verabschiedet, ver-ließ er das Kabinet, ging durch den Vorsaal bei den Dra-gonern im Vestibüle vorbei, ließ sich von den Bedientenerstaunt anschaucn, die nicht begreifen konnten, was er umdiese Zeit hier zu machen habe, und trat dann an der Nebcn-treppe in's Freie.

Draußen war cS indessen sehr dunkel geworden, ob-gleich sich der Himmel klar und schön wie am vergangenenTage auch jetzt noch über der Erde wölbte, mit Myriadenvon Siemen, die in vielerlei Farben funkelten und blitztenund durch die eigenthümlichc Stellung zu einander jene Fi-guren zeigten, die wir Sternbilder nennen.

Der Ordonnanzoffizier ging durch das Schloß undtrat auf die große Terrasse vor dem Hauptportal, wo erdie nächtliche Stadt mit ihrem Duft und Nebel, mit ihren