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Fünftes Kapitel.
Dragoner langsam auf- und abschreiten, alles Sachen, dieden jungen Offizier in immer tieferes Nachdenken wiegten.Bei dem, was er verloren, war es begreiflich, das; er miteinem bitteren Gefühl an die Theorie seines Freundes dachte,an einen Augenblick des Glücks, welchen nach derselbenJeder in seinem Leben einmal habe, den aber nur wenigeAuserwähltc zu erfassen vermögen. - — —
„Es ist das eigentlich ein gräßlicher Gedanke," spracher zu sich selber, indem er hastig von dem Fauteuil auf-sprang; „zu denken, das Glück umschwebe Einen, manbrauche die Hand nur darnach ansznstrccken, aber man wisseweder den Augenblick, wo es uns nahe ist, noch nach wel-cher Seite wir fassen müssen, um es zu erlangen. Wennich mir," fuhr er nach einer Pause fort, „ein Sprich-wort aus der Kinderzeit vergegenwärtige, das; auf RegenSonnenschein folge, und daran glauben würde, so müßteja der Augenblick des Glückes nahe sein, wenn man vomtiefsten Unglück berührt würde. — — Unglücklicher alsich heute geworden bin, kann ich wohl nimmer werden.Warum sollte mir nicht vielleicht in diesem Augenblick dasGlück die Gunst erzeigen, mir nahe zu treten? Aber wocs ersasscn? — wo? wo?" —
Bei diesen Worten war er heftig auf- und abgegangenund hatte die letzteren lauter gesprochen, als gerade noth-wcndig war; er erschrack auch säst über den Ton der eige-nen Stimme, als die Wände des weiten Gemachs von