-Lmour okkonsöo.
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„Fräulein von Ripperda."
„Ganz unerhört! — und — ? —"
„Nun, mit Seiner Excellenz dem Herrn Oberstjäger-meister. Das war doch vorauszusehen;" sagte Jemand, dersich gern das Ansehen gab, als sei seinem Scharfblick nochnie etwas entgangen.
Daß es hierauf ein unglaubliches Gedränge um dieFensternische gab, kann man sich leicht denken. Wer möchtegern der Letzte sein, um zu einer Verlobung zu gratuliren,die so offenbar von den allerhöchsten Herrschaften gutgeheißenund protcgirt wurde! Es war rings im Kreise ein Lächeln,ein Sprechen, ein Trippeln und Scharren, daß man kaumdie einzelnen Ausrufungen der uneigennützigsten Freude, als:Superb! — Deliciös! — Wunderbar passend! — Ganzaußerordentlich schön! — u. s. w., vernehmen konnte. —Nur Helene von Ripperda, eine der Hauptpersonen dieseslustigen Drama's, äußerte ihre Freude auf eigcnthümlicheArt. Ihr Gesicht war mit einer furchtbaren Bläffe bedeckt,ihre Lippen bebten und ihre Augen starrten über den gra-tulirenden Haufen hinaus, wie weit, weit in unabsehbareFermen.
Die Prinzessin schien das von dem jungen Mädchenbegreiflich zu finden; denn sie lachte mit den Umstehenden,blickte wie entzückt auf das Gesicht ihrer lieben Freundinund wußte in deren Namen fast alle Gratulationen miteinigen passenden Worten zrr erwidern.