Druckschrift 
1 (1857)
Entstehung
Seite
71
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^mo.ur okkonsäö.

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Wer weiß?"

O! sehr schön und folgenreich."

Bei diesen Worten zuckte ein schmerzlicher Schattenüber ihr Gesicht, und sie blickte ihm fest in die Augenwährend sie ihre vollen Lippen zusammenprcßte.

Ja, schön und folgenreich," wiederholte er;undhätte es da für mich ein Glück sein können, in Ihrer Nähesein zu dürfen?"

Das sagte er mit leiser, aber heftig erregter Stimme;er war so bewegt, so außer sich, daß er vielleicht noch An-deres gesprochen hätte. Anderes, was, von fremden Ohrengehört, vielleicht mit allerlei merkwürdigen Verzierungenweiter erzählt worden wäre. Und so war es denn gut, ,daß dies Gespräch plötzlich abgebrochen wurde. Die Prin-zessin trat nämlich, sich leicht hin und her wiegend, einenSchritt vor die Fensternische und rief Helene mit lauterStimme zu sich.

Der junge Offizier drückte seine Hand fest auf's Herzund machte eine tiefe Verbeugung, als das schöne Mädchenvon ihm schied. Seine Augen folgten ihr aber und so be-merkte er denn, daß die Herzogin einige leise Worte zuHelenen sprach, und daß diese sie darauf flehentlich umetwas zu bitten schien. Doch schüttelte Ihre Durchlauchtbeiter den Kopf und sagte ziemlich laut:

Es ist sonderbar, daß man euch junge Mädchen zuAllem zwingen muß, selbst zu euren: Glück."