Ein kleiner Papicrstreifcii.
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„Was die Klugheit anbclaügt, — da steh' ich dir aller-dings nach."
„O, du verstehst ja auch deinen Vorthcil."
„Nicht besonders. Soll ich dir wiederholen, was ichmeinem Stande, meinen Jahren nach sein könnte, und wasich bin?"
Der Andere zuckte mit den Achseln.
„Allerdings," sagte er nach einer Pause; „aber warum,"setzte er mit leiser Stimme hinzu, „bist du nicht schon längstmeinem Winke gefolgt und hast deine volle Ergebenheit der Her-zogin zu Füßen gelegt?"
„Vor allen Dingen bin ich Soldat und Offizier," ant-wortete Herr von Fcrnow verdrießlich, „und als solcher kann ichnur Einen Herrn anerkennen."
„Gott bewahre uns auch vor zweien!"
„Seine Hoheit, den Regenten, meinen Fürsten und Ge-neral. — Weün du aber deßhalb glaubst," fuhr der Offizierfort, indem er auf etwas verächtliche Art den Kopf zurückwars,„ich mische mich aus diesem Grunde in cure Jntriguen, und seizu diesem Zwecke bereit, für eine oder die andere Partei zu ar-beiten , so irrst du dich ganz gewaltig. Ich thue meinen Dienstund lasse an mich kommen, was kommt."
„Wenn ich als Freund zu dir sprechen darf, so wählstdn auf diese Art die gefährlichste Stellung. Das Getreide aneinem Hofe gleicht einem Mühlwcrkc. Willst du nicht zerriebenwerden, so mußt du selbst mitreiben. Um über den Parteien