Ein kleiner Papicrstreifcn.
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sehr gescheuten Kopfe Plane und Entwürfe ausbrütet. Es istein Jammer, daß sie eine Dame und kein Mann ist, ich sagedir, Felix, das ist Jammerschade. An ihr hätten wir einenganz prachtvollen Herzog."
„Ja, ja, das war dir schon erwünscht," entgegnete derOrdonnanzoffizier, „und dann brauchtest du nicht mehr langenach dem Glück zu greifen. Die Prinzessin will dir außerordent-lich wohl."
„Nicht außerordentlich; — doch kennt sic meine Anhäng-lichkeit. "
„Das ist auch eine von den bösen Geschichten an diesemHofe. Man weiß in der That nicht, zu wem man halten soll.Ist man dort zu freundlich, macht man sich hier mißliebig,oder umgekehrt. Weißt du auch," fuhr Herr von Fernowfort, indem er sich rasch herumwandte, „was ich davon habe,daß' ich als Ordonnanzoffizier im Vorzimmer Seiner Hoheitstehen darf?"
„Nun, was wirst du davon haben?"
„Davon habe ich, daß mich Ihre Durchlaucht, die Prin-zessin Elise, nicht allzu freundlich behandelt. — Nun, das wech-selt , und ließe sich am Ende noch ertragen; aber glaubst duwohl, Eduard, daß das auch auf mein Verhältnis; zur —" derKammerherr sah fragend und mit einem eigenthümlichen Lächeln,in die Höhe. — „Nun ja, Verhältnis; sollte ich eigentlich nichtsagen; ich meine, daß diese Ungnade auf meine Liebe zu Fräu-lein von Ripperda bedeutend influirt. — Schüttle nicht deinen
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