Ein kleiner Papicrstrcifen.
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Damit schob cr seinen Arm unter den des Kammerherrn,und Beide wandten sich zum Weggehen. Bei dieser Bewegungglitten ein paar der Lakaien wie auf Schlittschuhen gegen die »großen Flügelthüren des Nebenzimmers; diese öffneten sich ge-räuschlos vor ihnen und schlossen sich ebenso wieder. Das Ge-nrach in welchem sic sich nun befanden, war in der That einreicher und herrlicher Salon! die Wände waren mit grauemSeidcnzcug bezogen, auf welchem Meisterwerke der Malereibingen i in den zwei Ecken gegenüber dem Fenster standen zwi-schen grünen Pflanzen und duftenden Blüthen kleine herrlicheMarmorstatuen, und vor dem Kamine aus weißem carrarischenMarmor befand sich eine Art kleiner niedlicher spanischer Wand,das Gestell von Palisander und die Felder ebenfalls ans schwe-rem grünen Sendenzcuge, auf welche Flächen eine kunstreicheHand zierliche Arabesken gestickt hatte. Ans dem Boden breitetesich ein dicker Smyrnatcppich ans, in den der Fuß des daraufWandelnden ordentlich cinsank. — Das Ameublement bestandebenfalls aus dem gleichen Holz wie die spanische Wand, undhier sah inan Tische, Etageren mit kostbar eingebundenen Bü-chern und Albums, Sessel und Fauteuils der verschiedenstenGröße und Gestalt. In Allem aber, was sich hier befand,herrschte ein so feiner und zarter Geschmack, ein so sinniges Ar-rangement, daß unverkennbar der Geist und die Hand einerDame hier thätig sein mußten.
Und so war es auch. Dieses Gemach verband den Speise-aal mit dem Appartement der Prinzessin Elise, der Schwägerin