VIII
Vorrede.
den Zweck erreichen wollte. Möge nur das Ende dem gün-stig beurthcilten Anfang entsprechen!
Mit Dank gedenkt der Herausgeber noch des thätigcuBeistandes, welchen ihm sein werther Hausgenoß, der Can-didat des Predigtamts, C. G. W. Köhler (aus Thierfeldim Schönburg'schen), besonders bei den letzten beiden Thci-len leistete; demselben gehört größtenthcils die Uebersetzungder Reden und der exegetischen Bruchstücke an.
Sollte eine zweite Auflage dieser Sammlung nvthigwerden, so wird sowohl in der Auswahl als in der Anord-nung sich Manches bessern lassen, zumal wenn gründlicheBeurtheiler dazu Winke und Anleitung ertheilcn wollen.Schon jetzt leuchtet ein, daß vornehmlich der Inhalt deszweiten Theiles, über welchen mehr fremde als eigne Mei-nung entschied, zweckmäßiger ausgcwahlt werden konnte.
Es bleibt nur noch der Wunsch übrig, daß des treff-lichen Melanchthon's fruchtbare Werke in dieser verjüngtenGestalt weithin einen segensreichen Einfluß gewinnen mögen!
Allstadt am 21. Deccmber 1830.