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Jesus als Sohn Gottes und als Lehrer der Menschheit : vorgestellt in zwei Predigten
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fern Pflichten bekannt machte, daß er also auchin dieser Rücksicht sagen konnte: ^ck bm dasLicht derj wcle; wer mir Nachfolger , derwandele nickt im Finstern, der wandeltim Lickce des Lebens.

lassen Sie uns also in diesem lichte wan-deln, meine Freunde, lassen Sie uns so leben ,wie es unsere Verhältnisse gegen Gott, unserehohe Bestimmung, und die SittenlehrodesEoan-geliums fobern. Lassen Sie uns jede unsererPflichten um so genauer erfüllen, je kräftigerdie Mittel sind, welche uns Jesus dazu an dieHand gegeben hat. Denn er wollte nicht alleinunser Lehrer, er wollte auch unser Muster seyn.Ueberzeugt, daß Beispiele das menschliche Herzmit Allgewalt hinreisten, wenn bloss Wortekaum die Oberfläche desselben berühren, gienger muthig voran, und bezeichnete mit blutigenFnßstapfen den Weg, aus welchem wir folgensollten. Wer fühlet sich nicht mit neuer Kraftzur Tugend beseelt, wenn er zu Jesu, diesemvollendeten Muster der Tugend, zum lamme, dasfür Wahrheit und Tugend blutet, hinaufblickt?Wer entschließet sich nicht, wenn er die Lebens'-geschichte des besten der Menschen betrachtet, ebenso sanftmüthig, so geduldig, so wohlthätig, sonachsichtig gegen fremde Fehler, so wirksam fürF das