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schlagenenSchiffe der Hafen geöffnet, dem Blind-gebohrnen der Anblick der schönen Natur verschaf-fet wird! —Nein; meine Bruder, wir sindnicht undankbar gegen unsern Lehrer, wir em-pfinden, wie viel wir ihm schuldig sind; dennnur haben durch ihn unsere hohe Bestimmungkennen gelernt.
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Auch unsere pflichten haben wir durchihn kennen gelernt: In dem Endzwecke unsersDaseyns liegt der Grund aller Sittlichkeit: wasuns demselben näher bringet, ist sittlich gut;was uns von demselben entfernt, ist sittlich bö-se. Jesus, meine Vrüder, lehret uns, diesesvon jenem zu unterscheiden: Er zeiget uns dieWege, auf welchen wir unsere Bestimmung er-reichen können, und sollen. Er predigt denMenschen aller Zeiten, aller Orte, und allerStände ihre allgemeinen, und besondern Pflich-ten. Aufrichtige Gotteeliebe, durch thätigeMenschenliebe bewiesen, ist die Grundlage sei-ner Sittenlehre, der Hauptsatz seines himmli-schen Evangeliums. Aber er begnüget sich nichtmit allgemeinen Vorschriften; Er belehret unsauch, wie wir uns in besondern Lagen, Stän-den, und Fallen betragen sollen. Seine Re-ligion
Match.* 9 , 19,