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Jesus als Sohn Gottes und als Lehrer der Menschheit : vorgestellt in zwei Predigten
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faltigen Verhältnissen und Bedürfnissen: erschöpfe, und die Quelle wird ihn erquicken,wird ihn stärken zur Tugend.

Sie fodern nicht von mir, meine Bruder,diese Behauptungen mit eigenen Stellen desEvangeliums zu belegen. Sie kennen alle diesittlichen Vorschriften der Religion Jesu, Siehaben dieselben in der zartesten Jugend schoneingesogen: Sie alle sind durchdrungen von ihrerNützlichkeit und Heiligkeit. Niemand, der ^ieReligion Jesu kennet, wird sie von dieser Sei-te tadeln können: selbst einer ihrer gefährlichstenGegner läßt ihrer Cittenlehre Gerechtigkeit wi-derfahren. Die Heiligkeit des Evangeliums,rufet er aus, setzet mich in Erstaunen! sie re-det mir ins Herz! Sehet die Bücher der Phi-losophen mit allem ihrem Wortgepränge! Wieklein sind sie gegen das Evangelium Jesti!Welch eine Hoheit der Seele athmet aus sei-nen Vorschriften! welche tiefe Weisheit liegtin jedem seiner Worte! Aus dem Schoose deswüthigsten Fanatismus ertönte die Stimme«oliiksuder erhabensten Weisheit, unter dem verächt-Lmii« lichsten aller Völker ward die vortrefiichste Sit-98M.^I00 ,/tenlehre gepredigt!" So spricht ein ungläurZweibr" ^9" Weltweise unsers Jahrhunderts, so bezeu-Ausgabe get selbst der Unglaube, daß Jesus uns mit un-sern

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