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Jesus als Sohn Gottes und als Lehrer der Menschheit : vorgestellt in zwei Predigten
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nähme zu erfüllen. Ohne diesen Einfluß aufunsere Sittlichkeit würde dieser Glaube ohneNutzen für uns seyn. Denn nicht Viclglauben,sondern Guthandeln bestimmt den Werth, dieVollkommenheit eines Christen. Die Lehre vonder Gottheit Jesu sey uns also heilig; aber ebenso heilig sey uns die göttliche Sittenlehre desEvangeliums. Mit Herz und Mund wollenwir Jesum als unsern Gott verehren, anbeten,und unser Vertrauen auf ihn setzen; aber ebenso eifrig wollen wir seine erhabene Tugendbeispie-le nachahmen, besonders seine uneigennützige,großmütige, allumfassende Menschenliebe. Ichrufe ihnen an diesen Vorbereitungstagen zum

Geburtsfeste Jesu die Worte Johann des Tau-

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fers zu, mit welchen er die jüdische Nation zurZur z,n. Aufnahme ihres Messias vorbereitete: Wer zweiRocke hat, gebe einen dem, der keinen har,und wer Speisen hat, der macke es ebenss. Bewirken wir durch unsere Wohlthätigkeit,daß in unsern Ringmauern kein Bruder mehr,von Kälte und Hunger geplaget, den allgemei-nen Freudentag der Christenheit in Jammer undElend zubringe, so werden wir das GeburtsfestJesu würdig feiern, und unsern Glauben an diewahre, ewige Gottheit Jesu Christi im Werkezeigen. Amen.

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