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Jesus als Sohn Gottes und als Lehrer der Menschheit : vorgestellt in zwei Predigten
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Jesus hatte beim Gesundbrunnen zu Jeru-salem einem achtund dreisig Jahre lang gelähm- 'nten Manne durch ein Machtwort den freienGe-brauch seiner Glieder wiedergegeben. Es waraber Sabbat, als Jesus dieß wohlthätige Wun-der verrichtete, das ist, es war Ruhetag, andem sich nach dem Meiste des mosaischen Gesetzes, ^ ^die arbeitende Menfchenklasse erhöhten, sich ih-res Daseyns freuen, ihrem Schöpfer dafür dan- ^ ^ken, und zu fernern Arbeiten neue Kräfte sam- smeln sollte. Diesen zum Wohl der Menschheit ^verordneten Ruhetag glaubten die Juden durchVerbindung eines Verwundeten, oder Heilungeines Kranken entweihet, und machten Jesu^ch:Vorwürfe über seine Handlung. Zu seiner Ver-theidrgung sprach er: Meiir Vaver wirkt bisH^auf diese Stunde fort, und so wirkeich. Seine nie ermüdende Wirkkraft bedarf!keines Erhohlungstags; eben so wenig die Mett^ ^nige.an.

Der Sabbat geht also uns beide nichts sd«t dachten die Juden auf Mittel, JeMn!

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sum als einen Sabbatfchänder und Gotteöläste-? i" Ärer zu töden; denn sie schlössen aus seiner Ne-Mhide, daß er sich Gott gleich mache. Jesus miö-^d>chbilligte ihre Schlußfolge so wenig, daß er siefTsr:vielmehr mit deutlichern Ausdrücken bekräftigt,^ vsxsich gleiche Macht beilegt, wie dem ewigen Gott

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