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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
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Gefangenschaft, die hinten droht,

Doch vorne droht der nasse Tod!Verfluchte Jagd, verfluchter Platz! —

Doch sieh, da stürmt in kühnem SatzMit hocherhabencn Geweihen,

Um aus der Jagd sich zu befreien,

Ein Hirsch zum Sumpf, und er erreichtDas Ufer. Diese Furt ist seicht!

Frisch! wo das Thier hindurchgesetzt,

Da läuft und rennet, tobt und hetztEs jetzt hindurch auf hohen Rossen!

Wie wird der schwarze Moor durchschossenHoch spritzte auf der dunkle Koth.

Wo ist der Kleider Weiß und Roth?

Sie saßen tief bis an die OhrenIm Schmutz und sahen aus wie Mohren.Herr Wrangel ließ im Stich den DegenDort in den nassen Waldgchegen,

Turenne ließ den Hut im Sumpf. —

Das war ein schöner Jagdtriumph!

Laut lacht der Werth da hintendreinUnd sendet in die fliehenden ReihnNoch manche Kugel. Auch erfreuteEr sich im Walde reicher Beute,

Nur möcht' es besser ihm behagen,

Hätt' er die Herrn in Haft geschlagen.

Doch sieh, den Deutschen lacht das Glück!Es weichen mehr und mehr zurückDie Feinde. Wenn sic Futter holen,

So stürmt der Werth zum Platz verstohlen