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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
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Mit Fleiß zu warten. Auch die JagdBedars der Hut. Aus Knecht und MagdMuß man mit scharfen Augen sehn,Damit sie stets zum Rechten stehn.

Wer fahren will mit guten Segeln,

Der muß stets richten und stets regeln.

Und als gemach die Ordnung kommt,

Die jeder guten Wirthschaft frommt,

Da fühlt ein frisches Glück der Werth,

Der ganz zum Landmann sich bekehrt.

Wie macht's ihn froh, mit seiner FrauHinauszuwaudern in die An,

Zn Wiesen- und zu Waldbezirken!

Wie freut ihn das gesunde WirkenIn Hof und Stall! Bei feinen PferdenWie steht er stolz! Der glatten HerdenAufblühendes Wachsthum scheint ihm prächtig.Oft prüft das Paar auch klug bedächtigDen Hühnerhof. Da kräht der Hahn,

Die Hennen laufen gackernd an,

Und Gänse watscheln, Enten schnatternGleich den Frau Basen und Gevattern.

Der Taubenschwarm umfliegt das Dach.

Die Schwalbe baut am Sims gemach.

Der Storch setzt auf das Hans sein Nest.Dies all zu sehen ist ein Fest.

Hier in der Sonne, dort im Schatten,

So freuen sich die beiden Gatten.

Froh ruft der Werth:Das beste Leben,^Das Gott den Menschen nur mag geben,