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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
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Sie grunzet laut, er grunzet mitBald hoch, bald tief auf jedem Schritt,

Denn aller Thiere Ruf und SchreienAhmt nach er, grad als ob sie's seien.

Nun kniet er auf den Hals ihr fest.

Welch Quieken schallt! Jedoch er läßtEin gleiches Quieken laut erschallen.

So vielfach hört den Ton man Hallen,

Man glaubt, daß eine ganze HerdeVon Schweinen hingeschlachtet werde.

Es denkt der Feind:Ein Schwein soll's sein,Sie schlachten wahrlich ganze Reihn!"

Doch ist das Werk vollendet kaum,

Da steiget Fix zum Speicherraum,

Dort hangen trocknend auf den StöckenDie Häute von den todtcn Böcken,

Die man geschlachtet hat vor Zeit.

Draus macht er manchem Knecht ein Kleid.Auch Jost wird eingehüllt in Felle.

Dann geht hinaus es an die Wälle.

Es müssen grasen gleich den ThiercnDie Bursche dort aus allen Vieren.

Doch sitzt der Fix im HintergrundUnd stößt aus dem geschickten MundEin Meckern aus.O welches Blöken!

Sie haben ja ein Heer von Böcken!"

So ruft der Feind. Wie aber steigtNoch die Verwundrung, als sich zeigt,

Daß täglich sie die Schweine fällen,

Und daß die Böcke auf den WällenAlltäglich grasen! Doch in RuhNimmt Fix zuletzt die cinz'ge Kuh