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Bei Gott, kein Mädchen ist ihr gleich.
Das stille Haus ist nicht ihr Reich.
Sie tummelt gerne fern dem SchloßDurch das Gebirg das muntre Roß.
Sie liebt die Jagd im tiefen Wald,
Das Hiifthorn, das den Forst durchschallt.Sie liebt, in Haid und Feld zu säumenUnd an den Flüssen still zu träumen.
Doch wenn sie aus der Weite kehrt,
Da naht sich ihr der kühne Werth,
Da muß er ihr von schnellen Ritten,
Von Schlachten, die er einst gestritten,Von Städten, die er eingenommen,Erzählen, und sie lauscht beklommen.
Es blitzt ihr Auge, wenn er siegt,
Sie zittert, wenn er unterliegt,
Sie weinet, bluten ihm die Wunden;
Und liegt er trüb in Haft gebunden,Dann küßt sie ihm die breite HandUnd streichelt ihm das Haar. So bandGemach die stille LauscherinDes Helden sturmgcwohntcn Sinn.
Ihm wird das Herz so seltsam weit,
Wie in verrauschter Jugendzeit.
Werth, hüte dich, die Fnnken drohenIn lichte Flammen aufzulohcn!
Und als sie all sein Leben weiß,
Da plaudern sie oft laut und leisDurch Schloß und Garten, Wald und Au.O welche prächtig kühne Schau