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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
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Bei Gott, er führt des Heeres HutMit strengem Geist und scharfem Muth.

Es heißt: Willst du das Reich zerreißen,Mußt erst in den Holzapfel beißen.

Er kennt den Werth, der Werth kennt ihn,Werth brachte ihn ja einst zum FlichnBei Ehrenbrcitstein. Doch jetzt reichenDie Hand sie sich zum Friedenszeichen.

Nun gab es auch wohl frohe FesteRingsum auf manchem Rittcrneste,

Das in der Nähe lag. Da kamen,

Den Werth zu grüßen, bald die Damen.Den Mann, der hundert Schlachten schlugUnd mächt'ge Ehrenuarbcn trug,

Den suchen allezeit die Frauen,

Weil sie die Kühnheit gerne schauen.

Und richtet er an sic ein Wort,

Sie preisen's glücklich fort und fort.

Da lacht ihm manche in der Schaar,

Die schön, die klug, die reizend war;

Doch solch ein Kind gewahrt er nie,

Als wie die liebliche Marie,

Gräfin von Kuffstcin. Zu VerwandtenKam sie ins Land. Die Eltern sandtenSic von der Ens. Dort wohnt ihr VaterAls Landeshauptmann und BcratherDes Kaiserstaats. Ihr seltsam SeinNimmt gleich das Herz des Helden ein.Man sieht im Kreise von den AndernZu ihm stets ihre Blicke wandern.