Was! ein Berräther ist der Werth?
Wer kann's verstehn? Doch Jeder kehrt)Und wendet scheu sich von ihm fort.
Und bald erklingt es hier und dort:
„Der Kurfürst lebe!" Mancher stimmtMit in den Ruf. Er schwillt ergrimmtZum Aufruhr auf. Jetzt ist's gethanUm seinen edlen deutschen Plan!
Ja, es ist Zeit zur raschen Flucht,
Denn Alles tobt und braust und flucht.
Es wirft der Held sich aus das Roß,
Spork folgt als treulicher Genoß!
Greif aus, Fortuna, Fortunat,
Daß nicht der jähe Tod jetzt naht!
Ha, was ist das! Horch, welches Knallen!Bei Gott, der Baiern Schüsse fallen!
Sie hören rings die Kugeln pfeifen.
Heiß preßt der Sporn. Die Rosse greifenHellwichcrnd aus. Die Haare fliegenZerzaust im Sturm, im Sturme wiegenDes Helmbuschs Federn sich zurück.
Es weist sich hold das falsche Glück:
Jetzt halten sie am Hügelrandc,
Sie stehen frei im Kaiscrlande.
Doch hinter ihnen tobt der Haß,
Die Wuth, der Zorn. Ohn' UnterlaßVerfolgt der Baier jetzt die Beiden.Was hat der Werth da nicht zu leiden!Isis nicht genug, ihm abzusprechenLeben und Ehr? Max läßt ihm brechen