Und ihre Männerkraft gemessen,
Sie haben heut den Zorn vergessen.
Sie freun sich, daß die Hast zu Ende,
Und schütteln freundlich sich die Hände,
Denn Jeder achtet in dem FeindDen wackern Mann. Sie stehn vereintUnd reden lang von alten Tagen,
Von mancher Schlacht, die sie geschlagen,
Wie Werth bei Nördlingen den HornGefangen hat, wie Wuth und ZornDem Werth bei Rheinselden nicht nützteUnd ihn vor Weimars Mannheit schützte.Dann trinken sie den edlen Wein,
Der duftend kreiset durch die Rcihn.
Es klingt nach ritterlicher SitteEin Abschiedsgruß. In raschem Ritte,
Beim Hellen Klange der Fanfaren,
So scheiden sich dann rasch die Schaaren.
Den Rheinstrom kreuzet Horn sogleich,
Werth reitet in das deutsche Reich.
Erst gilt es Weib und Kind zu leitenNach Köln — und dann aufs Neu zu streiten.
Da wirbelt Staub den Weg herauf.
Sieh da, es naht in raschem LaufEin Reitersmann! Ein Paar von RossenIst an das seine angeschlagen.
Jetzt gellt ein lauter Freudenschrei,
Und rascher eilet es herbei.
Das ist der Fix. Er weint und lachtUnd lacht und weint mit aller Macht,