Es hat der Kaiser ihn ernanntZnni Freiherrn, und durch FerdinandDen König kommt ihm zu die Schrift,
Ans die sein Falkenange trisstMit Lust und Stolz. Wie er gestrittenBon Schlacht zu Schlacht in kühnen RittenVoll Hcldcnmnth, wie treu er standZn Kirche, Reich und Vaterland,
Das alles sagt das Pergament.
O, wie das schöne Haupt ihm brennt!Nicht, weil er nun von Adel war,
Nein, weil so richtig grad und klarDer Herr erkannt sein deutsches Wesen,
Hat cr's mit frcud'gem Geist gelesen.
Er war ein Deutscher ohne Tadel,
Das war sein schönster, hellster Adel.
Doch damit ist's noch nicht gcthan,
Denn auch Knrsnrst Maxmilian,
In dessen eignem Dienst er stand,
Schenkt ihm ein Schloß im Frankenland.Werth lag einst im Quartiere dort,
Und Bodcnstein, so hieß der Ort,
Von Feld und Wies' und Wald umgeben.In Frieden mag er einst dort leben,
Wenn nach dem allerletzten SiegeZu Ende sind die rauhen Kriege.
Schön ist der Ruhm, süß sind die Ehren,Doch muß den Mann der Boden nähren.
Wohlan, das heiß ich schönen Lohn;
Wie lacht der Schlachten kühner Sohn!