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Es nahn der Regimenter drei,
Fußvolk und schwere Reiterei.
Wie langsam sorglos wälzt sich's an,
Als war' gefahrlos ganz die Bahn!
Sind's auch die Rechten? Seht im WindDie Fähnlein, welche schwedisch sind!
Sic sehn das Dorf, und jauchzend gelltEin gieriges Geschrei durchs Feld.
Das ist der Ruf zu Raub und Mord!
Die Schweden sturmen in den Ort,
Wo bald die Häuser, Scheunen, HeckenHelm, Lanze und Gewehr verstecken.
„Man muß sie warm dort werden lassen,"So rust der Werth, „und ruhig passen!"
Doch wird der Schwede heiß. Wie haustEr durch das Dorf mit frecher Faust,Verthiert in Wildheit, ach, zum Schauern!Was hilft's den angstgcprcßtcn Bauern,Daß sie die Thüren hier verrammelnUnd dort um Schonung Bitten stammeln!Erst stallt der Feind die Pferde ein,
Dann holt er Ochsen, Schaf und Schwein,Es geht ans Metzgern, Sieden, Braten.Auch kann die Mahlzeit nicht gcrathenOhn' Wein und Bier. Wo Häuser sind,Gibt's Keller auch. Da wird geschwindDurchsucht manch tiefer dunkler Raum.
Bald spritzt das Bier mit weißem Schaum,Bald perlt der Wein in hohen Kannen,Dann sättigen die rauhen Mannen