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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
Entstehung
Seite
22
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Hülfstrnppen hi». Schlimm geht's den Herrn.Noch neulich schielt' der OxcnsternBeistand zum Rhein dem Gustav Horn.

Hei, nahmen wir das Volk aufs Korn!

Es war kein Dutzend, das entfloh.

Dann holten wir den HohenlohEin bei Hecrricdcn. Zehn Kanonen,

Zehn Fahnen thätcn uns belohnen.

Jetzt wißt ihr, wo ihr steht! Beim Werth,Rekruten, seid ihr eingckchrt!"

Fix hemmet seiner Rede Flug,

Thut ans der Pfeif' den letzten ZugUnd trinkt der Kanne letzten Schluck,

Und wie er dann mit kräst'gem DruckDen Deckel zuschncllt, tönet schrillTrompetcnschall. Sie lauschen still.

Jetzt Feldruf:Her, her, Alle her!"

Da greifet Jeder zu der Wehr,

Im Wald erhebt sich's von der Erden,

Die Reiter stürmen zu den Pferden.

Ein Augenblick, sie sitzen aus,

In Reihen steht der feste Hanf.

Rings Schnaufen und Gestampf von Hufen,Dann hört man laut den Obrist rufen:

Mir nach!" Und in das nächt'ge DunkelVerweht der Waffen hell Gcfunkel.