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Johann von Werth : eine deutsche Reitergeschichte
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Doch nach des zähen Tilly ScheidenDa zeigt' sich erst das rechte Leiden.

Wer soll des Reiches Retter sein?Das ist allein der Wallenstcin!

Der Kaiser rief, der Feldherr kam.

Wie da der Kriegsmann Dienste nahm!Es lief ihm ohne Strümps' nnd SchuhAus allem Land ein Kriegsherr zu.

Er hat's in Wien zum Schluß gebracht,Ganz steht bei ihm des Krieges Macht,

Er ist der Generalissimus!

So kam der Krieg aufs Neu in Fluß.Gleich nahm er Leipzig. Im GebreiteBon Nürnberg legt er sich zur SeiteDes Schweden, der umsonst versucht,

Ihn fortzntrcibcn. Seine WuchtWars nun der Feind ins Baicrland,

Zu fachen dort den Keicgesbrand;

Doch ist mit seines Heeres WogenDer Wollenstem zum Nord gezogen.

Wie schreckt den Schweden das! Er brachBald wieder ans nnd folgte nach,

Daß er nicht abgeschnittcn werdeVom Meer und seiner Heimaterde.

Doch uns, die Werth'schcn, ließ man hier,Das schwäbisch-fränkische RevierZn überwachen, denn es regenDie Ketzer sich jetzt allerwegen.

Es scheint, in Sachsen schlägt cs los.

Oft ziehn auö dieses Landes Schoos;