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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
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folchen Zufammenhang nicht, denn Wenn jeneErscheinungen über ganz Europa zahlreich lind,wie am 6. December 1798, wo ich in einigen Stun-den 4 oo Slernfchnuppen deutlich an einem nurmäfsigen Theile des Hinmiels fah, und wo mehrals 2000 über meinem Horizont liehthar feynmochten *), wenn man ferner gleichzeitig in Hu-mana, Grönland und Deulfcliland, wie am 12.November 17995 zahlreiche Slernfchnuppen undmehrere auffallend grofse Feuerkugeln lieht **),fo darf man wohl vermulhen, dafs fo grofse Ver-änderungen dort oben nicht ohne einigen Einflufsauf unfre Witterung feyn können. Ob manfchon jetzt etwas behimmtes von einem folchetiEinflüße nachweifen kann, ob z.B. Brydone Rechthat, wenn er behauptet, he erfchieneh bei ftarkemFrohe befonders zahlreich (womit meine Beobach-tung am 6. December r 798 gerade beim Anlangedes heftigen Frohes, durch welchen diefer unge-mein kalte Winter hell auszeichnete, lehr vvohliibereinliimmt), oder ob andre Recht haben, wel-che den Flerbh als die Zeit angeben, wo es ammeillen Sternlclmnpnen gibt; das inufs manwold für jetzt noch unentfchiedeii lallen. Bemer-ken will ich indefs, dafs der Verfuch, den Ben-zenberg und ich im April 1802 machten, Stern-fchnuppen zu beobachten, wegen der grofsen Sel-

*) Dds (liefe Erfclieinungen damals über ganz EuropaStatt fanden, darf man wollt behaupten, obgleich keine Nach-richten von andern Orten vorhanden lind; denn wenn ich dieHohe derSternfchnuppen auch nur his zu 25 Meilen annehme,fo Händen die in verfcliiedenen Himmelsgegenden an mei-/ nem Horizont erfclieinemlen doch theils in Madrid theilswenig diefsfeits Island, in I.appland, in Moscow, theils amfcliwarzen Meer, und in Sicilien im Zenith.

*) Gilb. Anualeu XV. ioj . >