Gefchichte der Witterung
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. des Jahres 17öS.
Wir befitzenfaftunüberfehbareReihen von Witterungsbeobachtuugen, die gröfslentheils wie ein vergrabenerSchatz, ohne Nutzen fiir die Wilfenfchaft, da liegen,weil niemand die — freilich fcbwere — Mühe über-nehmen will, aus den Taufenden von Beobachtungenzweckmäßige Vergleichungen herzuleiten, und fo denVerfuch zu machen, ob wir Refultate aus ihnen fin-den können. Die Refultate, welche man wohl ausganzen Jahrgängen herzuleiten pflegt, wie viele heitreTage, trübe Tage, Regentage, es im ganzen Jahregegeben hat, wie oft Oft - oder Nordwind gevvefenift u. f. w., find zwar nicht zu verachten; aber dieBelehrung, die lieh aus ihnen ergibt, ift in der Thalnur fehl- geringe, und wir muffen nolhwendig andreZufammenftellungen verfuclien, wenn wir Fort-schritte in der Witterungskunde machen wollen.
Einen folcheu, noch nie mit einiger Vollftändig-keil gelieferten Verfuch theije ich hier mit, indem ichdie in allen Gegenden von Europa und in einigen an-dern Wellgegenden angeflellten W'itterungsbeobach-tungen vom Jahre 1783 zufammenftelle, um denganzen Gang der Witterung, die gleichzeitigen Wech-fel in näheren und entferntem Gegenden iiborfeheu zu
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