land*) Nachrichten; er benutzte diefe Verfchiedenäheit der Winde recht gut, und indem er lieh fort-während in dem ihm vortheilhaften Luftftromoerhielt, recht gefchickt, um diefe Fahrt glücklichzu beendigen. — Diefe verfchiedeuen, oft einanderentgegengefetzten Luflftröme mögen wohl die Ver-anlaffung zu der gänzlichen Stille an heitern Som-merabenden geben. Indem nämlich, wie ich fehonfrüher bemerkt habe, die obern Luftfchichten her-abfmken, und wahrfcheinlich die Feuchtigkeit fichaus den hohem Schichten in die untern lierabfenkt,entfleht hier eine Mifchung folcher Theilchen, diean der entgegengefetzten Gefchwindigkeit der ver-fchiedenen Luftftröme Theil nehmen, die alfo,indem fie fich mifchen, fich gegenfeitig ihrer Ge-fchwindigkeit berauben und fo eine gänzliche Stillehervorbringen.
lieber den Th.au.'
Da die Beobachtungen von Wells **) noch nichtfo bekannt lind, als lie es verdienen , fo theile ichdaraus liier einen Auszug mit; fie fcheinen zur Er-klärung fall aller Umftände bei Entfiehung des Thauesvöllig auszureichen.
Bei heiterm Wetter bemerkt man am Grafe,Welches befchattet ift, denThau fehon vor Sonnen-
# ) Ich kenne fie nur aus einer kurzen, lehr anziehendenNachricht in der Literary Gazette, 1818,
**) An Eflay on Devr and [everal appearances connected■witb it; by William Charles Wells. M. D. London i8iö.Ein Buch, das nach Thomfons richtigem Urtheile zu denlebrreichften gehört, die kürzlich über Gegenftände derPbyfik erlchienen find.
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