Durch (liefe Betrachtungen find alfo die ein-zelnen Umltände, welche beim. Thau Vorkommen,fo erklärt, dals woli l kaum noch etwas zu wünfchenübrig ift. Aber noch mehrere verwandte Erfchei-nungen find nun gleichfalls erklärt. Man über-fieht z. B., wie felbft die allerdünnften Bedeckun-gen den Pllanzen Schutz gegen Nachtfrülte geben,indem fie nämlich den Verlud an ausftrahLcnderWärme hindern. Das feinlte Schnupftuch in ge-ringer tJohe über dem Grafe ausgefpaunt, erhältdas Gras unter lieh immer um einige Grade wär-mer, als das unbefchiitzte Gras; und wenn dasSchnupftuch dick genug wäre, um nicht durchund durch abgekulilL zu werden, das ift, wenn,feine untere Fläche an ausltrahlender Wärme fort-während eben fo viel hergäbe,, als das Gras, fokönnte diefes gar nicht kälter als die Luft werden.Und eben fo erhellt null auch, worauf die Eis-Erzeugung in Bengalen zu einer Zeit, wo die Luftnicht bis zum Gefrierpunct erkaltet, fondern 10bis i4 Grad Fabrenh. über demfelben ift, beruht.Indem mau in fehr flachen Vertiefungen in derErde, auf Schichten von lockerm Zuckerrohr, dasWaller in Hachen, kleinen, unglaFurten Gefäfsenausftellt, fcheint alles darauf anzukommen, dafsein Harker Wärmeverlnft durch Ausftrahlung,möglich!! geringe Zuleitung von Wärme aus derEide, uud völlige Ruhe der ahgekühlten LuftStatt finde. Diefe Eisgewinnung gelingt am heftenin gauz füllen, heitern Nächten, wenn die Luftfehr trocken ift, alfo gerade dann, wenn auch beiuns die Abkühlung von Gras und ähnlichen Kör-pern viel mehr als die der Luft zu betragen pflegt.
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