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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
Entstehung
Seite
403
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lieber die glänzenden Luft-Erfcheiuungen.

Ich kann diefe Abhandlung über meteorifcheGegenftände nicht fehliefsen, ohne noch einigeWorte über die Erfeheinungen zu lägen, mit derenBeobachtung ich mich mehrmals bcfchäftigt habe.

Die von ßenzenberg und mir angeltellten Be.ob-achtungen über die Slernfclmuppeu *) zeigeü, dalsdiefe in Höhen von i bis 3 o Meilen entliehen, dafshe eine Gefchwindigkeit von mclirern Meilen ineiner Secunde haben, und nach allen Bichtuugenfortgehen können. Diefes Rimint mit den Beob-

achtungen von Feuerkugeln überein, die man auchin Höhen von 5 Meilen, i o Meilen und mehr überder Erde gefehen hat. Beifpiele diefer Höhenbe-Rimmungen gebenBowditch und Blagden an den inConnecticut 1807 und in England 17S3 beobach-teten Meteoren **). Es iäfst lieh fowohl hieraus,als aus dem felir ähnlichen Ausfehen der Feuex--kugeln und der gröfsern Steinfchnuppen fehliefsen,dafs beide Erfeheinungen im Welcnliiclien von ei-nerlei Art find. Denn die Feuerkugeln fowohl alsdiefe gröfseien Sternfchnuppen laden Schweife hin-ter lieh, fie zerfpringen manchmal in Stöcke oderin Funken, ihr Erlrheinen iR nicht auf einen Au-genblick befchränkt, fonderu man lieht fie eine,merkliche, wenn gleich kurze Zeit mit Ret.crn Zugeam Himmel forlgehen, Diejenigen dieler Er-

*) Benzenberg und Brandes Vqrfuchq die Entfernung unddie Bahnen der Sternfchnuppen zu bettimmen (Hamburgiftoo) und Benzenberg über Eeiiimmung der geographifebenLange durch Sternfchnuppen (Hamburg 1802).

) Zeitfchrift für Afironomie von Linden*». I. 1 $.Fhilof. Tranjact. abridged Vol. XV.