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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
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401
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Ausfirahlung verlieren, fo erfetzt ficli diefe wiederdurch Zuleitung von innen. Darin liegt auch derGrund, warum Metallplatten horizontal in einigerHöhe aufgehängt, auch unten lieh mit Thau belegen,weil nämlich die an der obern Fläche entltandeneAbkühlung ficli fogleieh dem ganzen Körper mit-theilt, was hei fchlcchtern Wärmeleitern nicht derFall iit. Wolle auf Metall gelegt, erhält etwasvon der gröfsern Wärme des Metalles mitgelheilt,und helhauet daher nicht fo leicht. Mehrere theilsfchon oben angeführte Erfcheinungen lalfen liehnun leicht erklären; unter denen, die Wells an-führt, hebe ich nur noch folgende zwei aus;«) Wenn man Glas nur zum Theil mit Goldpapierbeklebt, mit der Goldfeite oben, fo beihauet diefreie Oberfläche des Glafes fpäter als andre Glas-flächen, endlich aller bethauet die Metallfläche auchund das früher als andre Metallllächen, Anfangsnämlich erhält das unbedeckte Glas durch Zulei-tung einige Wärme von den mit Metall bedeckten,weniger Wärme verlierenden Theilen und kühltficli weniger ab; aber der vermöge diefer. Mitthei-lung nun mehr erkaltete, bedeckte Theil des Glafesnimmt endlich felblt Thau auf, weil er mehr abge-kühlt ift, als es gefchehen wäre, wenn des ganzeGlasfiück eine Metall-Oberfläche gehabt hätte,b) Beklebt man Clas au einer Seite mit Goldpapier,kehrt aber die Melalifläche gegen die Erde zu, fobethauet die obere Seite des ( Glafes fo, als ob garkein Metall vorhanden wäre, indem die untereFläche fo gut wie gar keine Wärme durch Aus-ftrahlung verliert. Dafs endlich Gold, Silber,Kupfer und Zinn an ihren polirten Oberflächenfpäter als alle andern Metalle bethauen, ftimmtmit Leslies Erfahrung, dafs fie am wenigftenliralilende Wärme verlieren, völlig zulämmen.