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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
Entstehung
Seite
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Untergang;, aber erft bei Sonnen-Untergang flehtinan ihn in folcher Menge, dafs er in Tropfen zu-fummenläuft. Während der Nacht thaul es beilieilerm Himmel die ganze Nacht, wovon Wt-llsJich dadurch überzeugte, dafs er ftündlicli neueWolülöckchcn auslcgle und fie immer in Verlaufeiner Stunde bethaut fand.

Der Thau fällt am reichlichftcn bei ganz hei-tern und ziemlich windltillen Nächten. Wennlieh nach einem heitern, thaureiclien Abend derHimmel dick überzieht, fo findet man nicht nurkeine Vermehrung desThaues, fondern er trocknetvielmehr zum Theil ab. Einige Bewölkung desHimmels hindert indefs nicht gerade ganz die Ent-ftehung desThaues, vermindert fie aber merklich.Auch Itarker Wind hindert das Tliauen. Der'Thau fällt unter foult gleichen Umfländen reich-licher, wenn die Luft feuchter ift, als nach langeanhaltendem trocknen W 7 etter. Er ift reichlicher,wenn der fJnterfchied zwdfchen der Temperaturdes Tages und der Nacht gröfser ift, daher manim Frühling und Herbft mehr Thau, unter foultgleichen Umftänden findet, als im Sommer. Die-fes ift leicht erklärlich, da der Thau unfireitig eindurch Abkühlung niedergefehlagener W r afterdainpfift. Größere Tageshitze befördert,' unter fonltgiiuftigen Umftänden, den Thau, weil warme Luftbei geringer Erhöhung der Temperatur mehrdurchfichtigen Waflerdampf in lieh aufnehmenkann, als eine kältere Luft bei gleicher Erhöhungder Temperatur aufzunehmen fähig ift. Daherder Harke Thau in der heifsen Zone.

Aufser diefon, nicht ganz unbekannten Erfali*ruugen theilt W T ells noch die mit, dafs, bei gleich-*bleibender Heiterkeit und Stille, von Mitternachtbis Sonnen- Aufgang mehr Thau fällt, als vo«