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zu werden fclieint, bis das Barometer ungefährfeine gröfste Tiefe erreicht hat, und dafs dann erft,gleichfam durch ein plötzliches Wegheben jenesHindernifles, dem gewaltfamen Zudringen der Luftvöllige Freiheit gefiattet wird. Es lietse ficli wohleine Hypothefe, wie diefs gefchehe, angeben. Mankönnte lagen, die Luft erhalte in den Gegenden,wo das Barometer fo fiark fällt, eine Harke electri-fche Ladung, und eine Ladung mit eben der gleich-artigen Electricität erhalte zu eben der Zeit auchdie ganze Erdfläche diefer Gegenden; die abliofsendeKraft der ganzen Erdfläche hebe nun die Luft-niaffe, vermindere dadurch den Druck, und ver-urfache ein Fallen des Barometers. Die fo vonhier abgeftofsene Luft würde alfo dem Zullurz derbenachbarten Luft widerftehen, ja fie könnte wohlgar gegen jene Gegenden hin abfliefsen; und erftdann würde fie der umgebenden Luft den fchnellenund gewaltfamen Zufturz erlauben, Avenn durcheine Entladung die Electricität aufgehoben wäreoder eine Ausgleichung mit den umgebenden, nichtelectrilirten Luflmaffen erfolgte. Man könntehieran Erklärungen, Avoher die gleichzeitig erfol-genden heftigen Niederfehläge von Waffer entban-den, anknüpfen, und Manches andre, z. B. dieRichtung der Windesbäume, würde lieh zum Aus-fclimücken der Hypothefe von felbft ergeben. Aberein fehl’ wichtiger Grund fleht jeder ähnlichenHypothefe entgegen. Nehmen wir nämlich an,dafs die Luft dem Zufturze der benachbarten Luftauf die eben angegebene Weife widerftelrt, fofchreiben wir ihr einen hinreichenden Druckzu, welcher dem Drucke der benachbarten Luftdas Gleichgewicht hält; aber findet dort ein foftarker Druck Statt, fo fclieint es geradezu denGefetzen der Hydroftatik entgegen zu feyn, dafs
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