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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
Entstehung
Seite
371
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Diefe Unterfchiede der Temperatur mögen nunfreilich auch in manchen andern Fallen zur Her-!Torbringung der Winde mitwirken, und die aufandre Weife entftandenen Winde mannichfalligändern, aber die Haupturfache der veränderlichenWinde liegt dennoch nicht hier. In welcher Vervbindung die Richtung des Windes mit den un-gleichen Höhen des Barometers an verfchiedenenOrten lieht, habe ich in der Gefchiehte der Wit-terung des Jahrs 1783 gezeigt, und wenn maneinmal an vielen Orten und mit Genauigkeit ange-lteilte, auch die Gefell windigkeit des W indes rich-tig angehende Beobachtungen hätte, fo möchte eseben kein unausführbares Unternehmen feyn, dieGefchwindigkeiten des Windes, welche beltimmtenUnterfchieden der Barometerftände enlfprechen,anzugeben, und die fo hergeleiteten Beftimmungenmit Rücklicht auf Ungleichheit der Wärme zu ver-beffern. Diefe Beftimmungen dürften lieh nur aufBeobachtungen bei beltändigem Wetter gründen,und würden auch da nur als Mittel aus vielenBeobachtungen zu einem ziemlich iichern Refultateführen können; aber diefe Beftimmungen würdendadurch nützlich feyn, dafs fie uns über die Kräftebelehren, welche offenbar kurz vor Stürmen undauch zu andrer Zeit zuweilen fich jener regel-mäfsigen Einwirkung des ungleichen Druckes ent-gegenfetzen. Es ergab lieh nämlich aus den Beob-achtungen im J. 1 783 deutlich, und geht eben fo ausmelirern Beobachtungen, die ich gefamnielt habe,hervor, dafs bei dem Harken Fallen des Barome-ters vor Stürmen nicht fogleich ein Itarkes Zu-ftrümen der Luft von der Gegend her, wo derDruck ftärker ift, anfängt; fondern dafs diefes Zu-flrömen gerade bei einem Harkern Fallen des Ba-rometers zuweilen durch irgend eine Kraft gehemmt