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tlieler Druck fich nicht auch am Barometer äußernfüllte, dafs die aufwärts abgeltofsene Luft nicht dunder abftofsenden Kraft gleichen Gegendruck ausüben,und alfo — wenn auch ihre Dichtigkeit ficli ver-mindern möchte — das Barometer gleich hoch er-halten füllte *).
Wir können alfo die Fälle, wo der Wind nichtdem ungleichen Drucke der Luft zu folgen fcheint,keinesweges fo erklären, dafs wir eine gröfsereElalticilät der Luft, welche das Barometer nichtanzeige, als Hindern) Is gegen das Zudringen derLuft betrachten, fo fchwierig es auch fcheinenmag, eine andre Erklärung zu finden* Das HarkeFallen des Barometers zeigt wohl offenbar eineVerminderung der über uns flehenden Luftmalfean, indem das Barometer, wie mich dünkt, immer
') Eben diele Einwürfe treffen auch die Behauptung,dafs das Barometer mehr die Elafticität der Luft als ihr Ge-wicht anzeige, die man z. B. bei Van Mons (Electricitäts-lehre S. Co.) findet. Allerdings zeigt das Barometer hlofs dieElafticität der Luit an, wenn es /ich in einem feft verfchlof-feuen Gefäfse befindet, und da fteigt es z. B. bei vermehrterWärme; denken wir uns aber diefes Gefäfs mit einer langenverticalen Röhre verbunden, die leib ft luftleer ift, fo wird,wenn mau eine Verbindung zwifchen dem Gefäfse und derterticalen Röhre öffnet, eben diele Elafticität ja die Luft inder Röhre hinauftreiben, und es erhellt leicht, dafs das Ba-rometer nun nur — ganz den einfachen Gefetzen der Ilydro-ftatik folgend — fo hoch ftehen wird , wie es das Gewichtder höher flehenden Lulifäule fordert. Van Mons Tagt, dafsdas Manometer ihm fo wichtige, den gewöhnlichen Anfich-tt;n über die Ausfagen des Barometers nicht entfpreehendeAuffchliifle gegeben habe; — das ilt allerdings bemerkens-werth; aber wie viel mehr hätte Kr. van Mons lieh um ächteNaturforfchung verdient gemacht, wenn er uns diefe Beob-achtungen lelbft mitgelheilt hätte, wenn er uns gefagt hätte,wie er mit Rücklicht auf alle Berichtigungen, deren die Beob-achtung des Manometers durchaus bedarf, zu den Schlüffen
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