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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
Entstehung
Seite
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Obgleich es mm aber wohl zu wünfchen ift,dafs unlere WiUerungsbeobachler ihre Auinierk-fainkeit mein - aut diele Verfcbiedeuheil der Wol-keuformen wenden, und das liier Getagte durchfurgialtige Beobachtungen beiialigen oder wider-legen, auch über io viele noch uugewill'e UmftändeBelehrung verf< halfen mochten: fo bitte ich dochfehr, dafs man dielen Wunlch nicht fo verliehe,als ob viel damit gewonnen wäre, wenn unlereWiUeruugsliiten uns nur immer die Benennungender täglich erfchieneuen Wolken richtig auilühr-len. Wir haben nirgends mehr als in der Wit-terungskunde Urfache, uns vor dem todteu Zufum-menhäuien von Beobachlungen zu hüten, undKeimluiUe, die blols zu Tabellen führen (z. B. dafsim Jahre fo vielmal Federwolken, fo oll Haufen-Wolken etc. beobachtet find) als Frucht bringendanzufeilen; daher foüte man, fo viel es möglich ilt,beliimmte Fragen ins Auge lallen, und die dafürbrauchbaren Beobachlungen fogleich faumieln.Allerdings wird man die täglichen regelmäßigenBeobachtungen nie entbehren können; aber nebendiefuin Journale Tollte mau ein Hauptbuchführen, worin unter gewillt*» Titeln, die jederleicht felblt wählen kann, einzelne Materien ver-arbeitet und die Beobachtungen dabei als Begrün-dung gebraucht würden. Zu einer folcheu Samm-lung und Benutzung von Beobachtungen konntenun am betten gewirkt werden, wenn eiueAcademieder Wiflfenfchafteu lieh ditfes fo wichtigen und fowenig fort gebildeten Zweiges der Naturkunde an-nehmen wollte. Sie würde leicht an einer wohlgeordneten Reihe von Orten Beobachter aullellen,und was das Wichtiglte ilt, ihnen Ideen zur Ver-arbeitung der BeobachIungen angeben können,indem lie jedesmal einige wenige Gegenftände für