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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
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Ehe ich diefe Bemerkungen über die verfehle-denen Geftalten der Wolken ganz Tchliefse, mufsich doch noch elwas über die Schwierigkeit Tagen,die man bei Beobachtung der Wolken allerdingsmanchmal findet, wenn man angeben will, zuwelcher Wolkenart die eben beobachteten gehören.Diefe Schwierigkeit entltelit theiis aus der oft nichtfcharf ausgeprägten Geltalt der Wolken, theiis auseiner Mannigfaltigkeit der in verfchiedeneu Gegen-den des Himmels erfcheinenden Wolken. Die erfteSchwierigkeit kann nur durch fortgefetzte aufmerk-fameBeobachtung gehoben werden; denn allerdingsgibt es unzählige Verfchiedeuheiten, die lieh nichtalle umltändlich aufführen laffen. Aber man wirdfo leicht nicht zweifeln, oh die Wolke eine Hau-fenwolke ifl, wenn lie gleich bei liürmifchemWetter nicht in ihrer lialbkugligen Form, fon-deru mehr zerriffen, mit ihrem obern Thciicvorüber gelehnt erfchciut; denn ihr dichtes Anfä-llen macht fie kenntlich genug. Man wird auchdie flockigen, etwas zerriffen forlzichenden Theileder Haufenwolke, die allerdings zuweilen faPorigauxfehen, nicht leicht mit der Federwolke vertau-schen, da einige Aufmcrkfanikeit auf das Entliehenoder Verchmlten diefer Gcwölke meiftens hinreicht,um zu willen, was lie eigentlich find. Zuweilenkommt es freilich vor, dafs die Wolken währendihrcsUmbildcnskeiner der beflimmteifWolkenartcnanzugehören fclieinen, aber dann gelieri fie baldin eine beftimmtere Form über, wo man fie leichtererkennt. II t dagegen der Himmel mit verfcliieden-artigen Wolken bedeckt, fo pflegt es doch auch,nicht fo gar fchwer zn feyn, ficli von dem, wasder einen oder andern Schichte angehört, oder was'a der einen oder andern Himmelsgegend vorgebt,einen fofern blols von dem, was man lieht, dieHede ift- richtigen Begrill zn machen.