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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
Entstehung
Seite
332
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Es ilt bekannt, dafs diefe Nebelfclnchte nichtüberall gleichlörniig liegt, fondern oft nur als.Dampfen der Wafferfläche, oft als die Wiefenbedeckend erfcheint, während andere Theile derEbene davon frei find. Diefes fcheint mit demThauniederfcblag, der an verfchiedenen Körpernungleich ilt, zufamnienzuhängen. Merkwürdigaber ilt, dafs diefe Nebel oft in einiger Entfernungoberhalb der Wafferfläche lieh über den Strömenbilden und dauernd in diefer Höhe fclnvebenbleiben *).

Wenn diefe Nebel, wie es im Ilerbfte oft ge-fcliieht, ficli in den Thälern fo lagern, dafs fienoch am Morgen, wenn die Sonne l'ehon ziemlichhoch lieht, diefe bedecken, fo lieht man fie an derOberfläche verdunfiten, indem der Nebel lieh inFlocken aufwärts zieht und ficli in der Luft zer-ftreut, während lieh an dem feuchten Boden im-mer neue Nebeltheilchen bilden. Ob ein ähnlichesVerdunlien, in fchwachem Grade, auch bei Nachtan der gewöhnlich fo fcliarf begränzten Ober-fläche diefer Schichte Statt findet, fcheint nochniemand beobachtet zu haben. Wenn diefeSchichte durch die fortwährende Ausdiinfiung desBodens, welche lieh in der abgekühlten Luft alsfichtbarer Dunl't niederlchlägt, gebildet würde, wieBietet und aueli Deluc glaubt **), fo miifste,dünkt mich, ein folches Verdampfen um fo eherStatt finden, da die Luft in gröfserer Höhe wärmerift; foLlten dagegen die obern Lufticbichten dielenNebel hergeben, fo könnte das nicht Statt finden.Wahrfcheinlich könnten Hygrometer-Beobachtun-gen hierüber entfeheiden.

) Nach Pictet (Gill). Aun, XXI. 145).Gilb. Ann. LI. ag.