•gen Schichtwolken, die freilich auch einen fchönenHimmel machen, aber nicht fo wie jene lieberheitres und mildes Wetter anzudeuten fcheitien.Oft fleht man mehrere Schichten folcher Schälchenüber einander, wo dann gewöhnlich die hohemals kleiner erlcheinen, und oft den ganzen Himmelbedecken. Allgemein hält man fie für VorbotenWarmen fchönen Wetters und freut lieh daher ihrer,zumal im Frühling, noch mehr, als man es fonltfclion um des lieblichen Anblicks willen thun würde,Ob diele Wolke wirklich, wie Howard und For-fter glaub n, dann entlieht, wenn ein wärmerer,mit Watferdämpfen beladener Luftflrom lieh überkältere Luft hin ergiefst, — ilt fchwer zu enlfehei-deii *); dafs in folcliem Falle an der Gränze beiderLul l fchiclilen eine Wolken fchichte entliehen könnte,iftgegründet, auch liefse lieh dann das nachfolgendewarme Walter erklären, was man nach dem Er-fcheinen von Schäfchen hofft, und das nach Howardbeinahe gewifs am nächfien Tage eintritt, aber ihreBildung in rundlichen Formen wird dadurch nichterklärt, und man hat daher ihnen einen HarkenGrad pofitiwer ElectriciläL zugefchrieben, um diefes— immer unvollkommen genug — zu erklären.
Aus diefen lederigenHaufenwolkeii Tollen zuwei-len nieder Federwolken entliehen; — eine Erfchei-nung. die ich nie zu fehen Gelegenheit gehabt habe.
Howard und Forfter rechnen zu diefer Wolken-art noch diejenigen .ähnlich gebildeten Wolken,die man bei Hürmifchem Wetter und vor Gewit-tern lieht. Die einzelnen Wölkchen liegen auch
*) Deluc fand einmal über einer 700 Fufs oberhalb derEbene flehenden Woikenfchiclite (die aber vermutlich eineSchichtwolke oder fedetige Schichtwolke war), die Luit merk-lich wärmer als unterhalb, (Ideen §. 573.)