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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
Entstehung
Seite
304
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dann als dichte, runde Malle, nahe au einandergereilieL, und Wenn (liefe Wolkenarl vorwaltendili, und ausgedehnte Ilauleiiwolkeu zugleich er-fcheinen, fo lieht nach For Ilers Meinung gewiß- e i nUngewitler bevor. Mir fcheinen die zwilchen Ge-witter - und Regenwolken lieh zeigenden kleinenWolken durch ihre Veränderlichkeit u. ihre Neigunglieh zu verdichten doch lehr von den eigentlichenSchälchen verfchieden.

Die federige Schichtwolke erfcheint auf diemannichfallighe W'eife. Sie bedeckt oll Iah ebeufo wie die federige Haufeuwolke einen groben Tlieildes Himmcds mit leinen, glänzenden Woikeu-flöckcheu; aber theils ilire minder lieftiunnteForm,theils die fehlende Ordnung in Reihen, theils ihreNeigung bald andre Formen anzunehmen, unter-fcheidet lie von jener. Eine ilaclie Form, eineAusbreitung in lehr dünne Lagen und ein fchnellc-rer W r echfel ihrer Gehalten, wobei lie lieh baldverdichtet, bald verfchvvindet, ili ihr gewöhnlicheigen. Das Anfehen der federigeu Schichtwolkeill ganz anders, wenn he über uns, als wenn lieweit von uns entfernt am Horizonte hehl. Wennwir lie über uns feilen, fo behebt he entweder ausgetrennten Flocken, die kleinernder grüfser, mehroder minder dicht, und allemal, wenn lie nicht imSchatten andrer Wolken liehen, weifs glänzendfind, oder he bildet eine neblichte Schichte. Injenem Falle, der unter andern eintritl, Wenn wirhe aus der Federwolke gleichfara durch ein Gerin-nen entheben feiten, bildet he oft ganze Lagenwellenförmig gekrümmter Streifen, oft liegen dieeinzelnen, zerrih’enen YVolkenliiicke unordentlichüber den ganzen Himmel; he gehen, zumal wennes bald Regenwetter geben foll, gern in verdich-