Druckschrift 
Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
Entstehung
Seite
282
Einzelbild herunterladen
 

genommen wird, den Beobachtungen entfp re -clie *). Es könnte vielleicht nützlich fcheitien, dieWilteningsgefchichte von 1764 und 1765, f 0 wievon 1801 u. 1802 mit 1783 zu vergleichen; abervvir können kurzer den^hveck, das Höchll-nnge«wilTc diefer Periode zu zeigen, erreichen. Erfah-rungen, die Jedermann angelteilt hat, und die indem Gedächtnifs Vieler noch nicht erlofchen find,reichen nämlich hin, um zu zeigen, dafs allerdingswohl einmal nach achtzehn oder neunzehn Jahreneine gewifle Gleichförmigkeit der Witterung ein-trilt; aber dafs noch öfter diefe Uebereiiiltirmnungaushleibl. Der Sommer 1802 möchte immer eineVergleichung mit dem von «783, der Sommer1798 mit, dem von 1779 aushalten, um die neun-zehnjährige Periode zu ftützen; aber gewiis bat nie-mand in dem traurigen Sommer 18 1 3 das gefunden,was der Sommer 17 9 4 darbot, und fchwerlichmöchte man doch auch 1817 mit 1 798 vergleichenwollen. Eben fo wenig kann unfer jetziger heifserSommer mit 1800 oder mit 180« verglichen wer-

*) Nach neunzehn Jahren fallen Neu - und Vollmondewieder auf eben die Jahrestage, z. B. ißoo und iS'9 d erVollmond am n. Januar. Nach etwas mehr als achtzehnJahren hat die Ebene der Mondbahn wieder gleiche Lagegegen die Ecliptik, der Mond geht alfo bei eben den Ster-nen vorbei, aber nicht an denselben Tagen des Jahres, zu-gleich erreicht er feine größte Entfernung von der Erde beieben der Stellung in der Bahn wie vor etwa achtzehn Jahren,aber auch diefs nicht an denfelben Jahrestagen. Z. B. i8°tging der Mond in der Wage durch die Ecliptik am 6. Januar>819 dagegen am 18. Januar; igoi war er am Ende desSchützen in der Erdnähe am ia. Januar, 1819 faß eben dain der Erdnäha am 24. Januar.