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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
Entstehung
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dafs das Einbreclien cles Sturmes um die Zeit, dadas Sinken des Barometers am ftärkiien ilt, fall im-mer mit völlig ausgebildeteu Gewittern oder we-iiigitens mit Hagel und Platzregen, und andern aufGewitter hindeutenden Erfcheinungen begleitet ilt,und könnte diele als die Entladungen anfeheu,denen nolhwendig ein Zui'trönien der Luft in diefeGegend, wo der Luftdruck ib fchwacli ift, folgenmülste. Ich Weifs aber nicht, wie heb die Behaup-tung, dals jener Gegendruck einer ftark electrilirlenLuft die benachbarten fchwereren Luftfaulen zu-riickhalte, ohne doch den Barometerfland zu er-höhen, mit hydroftatilchen Gefetzcn vereinigenläfst, und wage daher nicht, diefe Hypötliele alsdie richtige anzufehen.

Die Lnterfuchung über diefen Gegenftand liefsePich indels nun, mit Hülfe von eigentlich daraufgerichteten Beobachtungen, bald weiter fortlühren.Die Beobachter Tollten es fich zu diefem Zweckezur Pflicht machen, aulserden gewöhnlichen täg-lichen Beobachtungen, an den Tagen, wo das Ba-rometer ftark fällt, ftündlicli die Barometerftändeanzumerken, damit man theils den wirklichen nie-drigften Barometerltand an jedem Orte erhalte,und theils genau die gleichzeitigen Barome-terhöhen an vielen Orten für alle Stunden folchermerkwürdigen Tage kennte, um die Gränzen dergleich liefen Barometerftände genau aufzeichnen zukönnen. Um beim Vergleichen der Beobachtun-gen, die an verfchiedeuen Orten angcftellL lind, dieArbeit zu erleichtern, wäre es fehr zu wihifehen,dafs jeder Beobachter feinem Tagebuclie noch eineColumne heifugte, worin fogleich ansgerechnetwäre, wie viel Linien über [ + ], oder unter [ :]der Mittelhöhe das Barometer jedesmal bei ihmftand. Für jeden einzelnen Beobachter ift es eine