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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
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beit, wie die gegenwärtige ift, wohl geliehen darf)an Geduld, um fo viel zu fummeln, als zur Errei-chung eines eigentlichen Zweckes nütliig wäre. Di eVergleichungen, die ich felion augeftellL habe *)zeigen falt ohne Ausnahme, dafs die ungewöhnlichniedrigen Baromelerltände in Deulfchland, eherin den weltlichen, als in den öftlicheu Gegenden,beobachtet werden, und dafs der Ort des niedrisr-Iten Baroineterliandes meiliens vom at.laiitifclienMeer oder vom Canal her entweder nach Nord-olten oder nach Süd ölten forlrückt. Gewöhnlicherreicht das ßaromeler an den Orten, wo das Fal-len fpäter eintritt, nicht ganz eineu fo tiefen Stand,als da, wo wir früher ein tiefes Fallen angegebenfinden. Dafs hiemit Stürme in Verbindung liehen,habe ich felion oft erwähnt, und auch die fo merk-würdige Erfahrung habe ich angeführt, dafs nichtfogleich bei anfangendem Fallen des Barometers ineiner Gegend die Luft heftig zulirönit, fondern dafses fcheint, als werde eine Zeit lang der mangelndeGegendruck noch durch eine andre uns unbe-kannte Kraft erfelzt, die erlt, wenn das Barometerfchon lehr tief gefallen ift, gleichfam durch eineplötzliche Entladung zu wirken aufhört, unddann dem Andrange der ftärker drückenden Luft garkein Hindernifs mehr in den Weg ftellt. Vielleichtlielse ficli die Hypolhefe durchführen, dafs die ab-ftofsende Kraft der Eleclricilät in diefen Fullen dasGleichgewicht erhalte, während die gegeudrückendeLuftmaffe fehr vermindert wird, und dcfslialb dasBarometer fällt. Man könnte dpfür anfiihreii,

*) Am 9. März 1782 rückte die Gegend des CchwachenDruckes von Holland nach dem örtlichen Deulfchland undCopenhagen; am 23 , März und am 1. April 1782 und am6. Februar 1784 rückte ße vorn Canal nach Padua.