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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
Entstehung
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tiefer unter dem Mittel als in Berlin und Sagauftaud. Audi in ßaiern finden wir eine ähnlicheUngleichheit, indem das Thermometer am 3i.Dec. Morgens in München 12 , auf Peißenberg 1 .3 , in Tegernfee und auf dem And ex; nRegensburg20 und am 1 . Januar an den erltenvier Orten Mittags 3 bis 6 Gr. über Null, in Re-geusburg 4 Gr. unter Null ift. liier feheinen esdie höher liegenden Orte zu feyn, die wenigerKällehaben, denn Regensburg liegt 5ooFufs niedriger alsMünchen, und noch weit mehr niedriger als dieübrigen Orte.

Schon Cotte und van Swinden haben diefe Un-gleichheit der Kälte bemerkenswerth gefunden *).Der letztere führt an , dafs es am 1 . Januar in Hol-land fchon völliges Thauwetter war, während esin Franeker und Groningen noch 8 Gr. kalt war;das Barometer Itaud auch hier fehr verfchieden undvan Swinden glaubt, dafs die mehr oder mindereBildung von Schnee diefe Ungleichheit veranlafsthabe.

Sehr auffallend ift die von Cotte ausdrücklich(Journ. d.Phys. p. 464) beftäligte Angabe, dafs inOleron am Fufse der Pyrenäen +10 Gr. Wärmebeobachtet ift (wahrfcheinlich Mittags) während esin den nördl. Gegenden Frankreichs fo kalt war.Dagegen verfichert Cotte, esfey in einigen Gegendenvon Spanien u. Portugal fehr kalt gewefen mit Stür-men. Obgleich nun die Beobachtungen aus Mafrazwar ftürmifche Weitwinde, aber nur geringeKälte(nämlich immer noch + 7 oder +8 Gr.) angebeu,fo kann es doch feyn, dafs andre Orte mehr Kältegehabt haben. Rom hatte in diefcn Tagen + >0

*) Rozier Journal de Phyfique. Tom. 35. p. 455 . undEphemerides societ. meteorol. palatinae. 1784. p. 721.