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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
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feilenden Winde-wenigstens einige Auskunft.; dennitn t öftlichen Deutfchland und in den-nördlicher«Liindern ift Nord und Olt herrfchend, im weltli-chen Deutfchland dagegen und in den weltlicher«Liindern wechfell er mit fudlicheu Winden ab, undnamentlich ift er in Mannheim in den Tagen oftfödiieh, wo es bedeutend wärmer wird. Fürdie in Ofen gleichfalls ei «tretende Wärme lafst liehein folcher Grund nicht anführen, da dort Nord-und Oltwind weht. Die in Mannheim, auf demGotthard und Marfeille angegebene Zunahme derWärme ilt in viel geringerm Mafse auch in Hol-land , noch AVeniger in Göttingen merklich.

Zu dem Nordwinde in allen öftlichen Gegendengibt der in Tornea ungewöhnlich hohe Barometer-fiaud einige Erklärung; denn am 2 3 . ftand dortdas Barometer 4 Lin. höher als in Stockholm, 8Lin. höher als in Berlin, i 3 Lin. höher als in Ofen,9 Lin. höher als in Holland. Vou Dülfeldorf bisDijon und München ftand es fall gleich hoch, 2Lin. höher als in Ofen, und fogar kaum fo niedrigals in Prag, und 2 Lin. niedriger als in Rochelle,derOftwind gelangte dennoch bis hieher, aber ohnedie Kälte zu vermehren. Aehnliche Verfchiedeu-lieiten des Barometerftandes finden auch in den fol-genden Tagen , vorzüglich aber am 26. Statt, wodas Barometer in Holland i 3 Lin. niedriger als inStockholm und 3 Liu. niedriger als in Dijon Hand..Der Umltand, dals in den Tödlichen Gegenden dasBarometer minder tief ftand, in Ofen am 26. 4Liu. höher als in Berlin und Prag, fcheint wenig-ftens einigen Grund für die dortige Wärme anzu-geben, doch möchten wohl die Umftände, welchevom 26. bis 2 8. Dccember ein fo tiefes Sinken des

Barometers bewirkten, mehr, als es vielleicht füd-liche Winde vermocht liätteu, Wärme hervor-