Petersburg* "bis zu 10 Lin. unter der Mittelhöhe,und in Stockholm und Torneä ungefähr bis zu 7Lin. unter der Mitlelhöhe gefallen war.
Betrug alfo' am 20. der Unterfcliied zwi-fchen dem Drucke der Luft in den flidlichern undnördlichem Gegenden vielleicht auch fo viel odernicht viel weniger *), fo liefse iicli der Sturm ausSüden wohl erklären, der am 20. in Petersburgtobte und fchnell wieder Wärme brachte. In jederJf inlicht ift der am 2 1. angegebene Unterfcliied desBaronieterftandes von 22 Lin. an Orten, die nochnicht 100 Meilen von einander entfernt liegen,höchft merkwürdig, und es ilt nur zu bedauern,dafs wir nicht Beobachtungen aus mehreren nördli-chen Gegenden belitzen, um uns über das, was dortin der Atmofphäre vorging, mehr Belehrung zuverfchalfen.
In Deutfchland waren in diefen Tagen die Aen-derungen des ßaroineterltandes gar nicht ungewöhn-lich grofs, und während es in Moscow am 21.Abends fo ungemein hoch, in Petersburg fo tiefftand, war es in Deutfchland ein wenig über derMittelhöhe. Das Wetter war am 18. und 19. Dec.meiltens heiter, foult abwechfelnd, und ohne be-hindere Merkwürdigkeit.
Vom 20. bis 27. December nimmt nun in Pe-tersburg die Kälte fortwährend zu. Auch in Stock-holm, Copenliagen und dem öliliehen Deutfch-land wird es in diefen Tagen kälter, im ■weltlichenDeutfchland hingegen und in Frankreich wird esWarmer bis zum 26., auf dem Gotthard his zum28. Ueber diefe Ungleichheit gehen die lierr-
*} Von Moscow find nur die böchften und tieffien Ba-rcmeterltände angemerkt, daher ilt es nicht angegeben, wiedas Barom. am 20. Hand,